Beschlüsse des Fakultätentages
für
Agrarwissenschaften und Ökotrophologie

 

Die Zukunft gestalten – Berufungsverfahren

Der 67. Fakultätentag für Agrarwissenschaften und Ökotrophologie hat sich auf seinem Workshop „Die Zukunft gestalten – Berufungsverfahren“ mit den Abläufen an den verscheiden Standorten der Mitglieder des Fakultätentages auseinandergesetzt. Im Fokus standen dabei Fragen zur Zusammensetzung von Berufungskommissionen, der Gewinnung geeigneter Kandidaten, der Rolle der Studierendenschaft bei der Neubesetzung von Professuren sowie die Überprüfung der überfachlichen Qualifikation. 

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Bessere Vernetzung von Agrarwissenschaften und Ökotrophologie

Der 67. Fakultätentag für Agrarwissenschaften und Ökotrophologie hat sich auf seinem Workshop „Die Zukunft gestalten – Bessere Vernetzung von Agrarwissenschaften und Ökotrophologie“ mit bereits vorhandenen Schnittstellen in Forschung und Lehre sowie wünschenswerten zusätzlichen Aktivitäten der fächerübergreifenden Zusammenarbeit auseinandergesetzt.

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Beschluss zu den Kriterien einer kumulativen Dissertation

Eine Dissertation kann auch begutachtete Originalarbeiten enthalten. Mindestens bei einer Originalarbeit muss der/die Promovend/in Erstautor/in sein.

 

Beschluss Promotionsrecht für Fachhochschulen

Der Fakultätentag für Agrarwissenschaften und Ökotrophologie spricht sich gegen das Promotionsrecht für Fachhochschulen aus. Eine Promotion kann nur an einer Einrichtung erfolgen, die das höchste Maß an wissenschaftlicher Ausbildung mit allen dazu gehörenden Aspekten bieten kann. Dazu gehören Lehrveranstaltungen und vor allem regelmäßig stattfindenden wissenschaftliche Seminare, in denen die Doktoranden regelmäßig  über den Fortschritt ihrer Arbeit berichten. Weiterhin gehört dazu ein wissenschaftliches Umfeld, welches dem Doktorand oder der Doktorandin eine breitere, über die Grenzen seiner eigenen Arbeit hinausgehende Bildung vermittelt.    

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Beschluss Impactfaktoren

Die Aussagekraft von Impactfaktoren im Leistungsvergleich zwischen Disziplinen ist begrenzt, die relevanten Zeitschriften in den Agrarwissenschaften und Ökotrophologie haben in der Regel einen anderen Impactfaktor als z.B. Zeitschriften in den anderen Disziplinen der Lebenswissenschaften. Daher muss der fachspezifische Impactfaktor der relevanten Fachzeitschriften als Maßstab für eine Bewertung genommen werden.        

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Beschluss Gartenbauwissenschaften

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs für einen innovativen Wissenschaftsbereich und eine prosperierende Branche der Agrarwirtschaft nachhaltig zu sichern und in der Forschung international wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen in Deutschland Gartenbauwissenschaften weiterhin an den drei Universitäten Berlin, Hannover und München angeboten werden. Ferner müssen Forschung und Lehre in den Sonderkulturen an den anderen Standorten erhalten bleiben.

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Beschluss Ökotrophologie

Der Fakultätentag A&Ö fordert, die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten (weiterhin) auf das Lehrdeputat anzurechnen. Des Weiteren wird gefordert,  Bachelor- und Masterarbeiten in die Berechnung von Curricularnorm-Werten (wieder) aufzunehmen.     

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Empfehlung zur Master-Zulassung

Der Fakultätentag A&Ö verständigt sich darauf, im Bachelor-Studium mehr Augenmerk auf die englische Sprachkompetenz zu legen. Im Bachelor-Studium sollten zu diesem Zweck Module angeboten werden, die das Sprachniveau sichern. (Beispielhaft seien hier das Modul Agricultural English der Universität Göttingen, das Modul Introduction to Agricultural Academic English der BOKU genannt oder englischsprachige Fachmodule.)

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Praktikum in Bachelorstudiengängen

Der Fakultätentag empfiehlt für die Agrarwissenschaften ein mindestens drei Monate langes Pflichtvorpraktikum, für die ernährungswissenschaften ein achtwöchiges Praktikum. Dieses soll möglichst am Stück abgeleistet werden, und kann im ersten Fall in mindestens 6-wöchige, im zweiten Fall in mindestens 4-wöchige Abschnitte geteilt werden.

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